MEDIA
Expo
Wer hätte gedacht, dass sich in den weiten Landschaften Südamerikas wolgadeutsche Spuren finden lassen, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreichen? Im Jahr 2024 begaben sich Mitglieder der Initiativgruppe „Warum nicht Südamerika“ gemeinsam mit Vertretern aus Deutschland auf eine Reise durch die wolgadeutschen Dörfer der Provinz Entre Ríos in Argentinien. Im Mittelpunkt standen Begegnungen mit Nachfahren der Wolgadeutschen sowie Fragen nach Sprache, Religion und kultureller Identität.

Aus dieser Reise entwickelte sich die zweisprachige Broschüre „Von der Wolga nach Paraná: Geschichte und Zukunft der Wolgadeutschen in Entre Ríos“. Über mehrere Monate hinweg arbeiteten ehrenamtliche Mitglieder der Initiative an den Inhalten. Unsere Referentin Katharina Haupt begleitete das Projekt redaktionell, übersetzte die Beiträge ins Deutsche und übernahm die grafische sowie visuelle Aufbereitung der Publikation.
Am 16. März 2026 wurde die Broschüre schließlich im Rahmen einer Media-Expo in der Casa Grande in Paraná (Entre Ríos) von Katharina Haupt und dem argentinischen Projektpartner Pablo Kriger vorgestellt. Die Veranstaltung brachte verschiedene Projekte zur Geschichte und Kultur der Wolgadeutschen in Argentinien zusammen.
Eröffnet wurde die Media-Expo mit Grußworten von José Gareis, Präsident der Confederación Argentina de Colectividades, dem Kulturminister der Provinz Entre Ríos, Julián Stoppello, Gabriel Podevils von der Stiftung Verbundenheit sowie Nikita Heidt, Geschäftsführer der Riwwel gUG.
Weiterhin wurde die „Brückenbauer Revista“ präsentiert, ein regelmäßig erscheinendes Magazin zu verschiedenen Themen der Wolgadeutschen in Argentinien. Ergänzt wurde das Programm durch die Ausstellung „Wolgadeutsches Kulturerbe in Argentinien“ der Stiftung Verbundenheit in Kooperation mit dem Bayerischen Kulturzentrum der Deutschen aus Russland.











