Fachtagung der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen
Vom 28. bis 30. September 2026 fand in Frankfurt am Main die 6. Internationale Fachtagung der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen statt. Unter dem Titel „Heimatvertriebene und Heimatverbliebene: Zwei Seiten der gleichen Medaille“ wurde sie gemeinsam mit der AGDM in der FUEN veranstaltet. Sie stand unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministerpräsidenten Boris Rhein.
Auf Einladung der Kulturstiftung waren unsere Geschäftsführerin Albina Nazarenus-Vetter und unsere Bildungsreferentin Katharina Haupt jeweils mit einem eigenen Beitrag im Programm vertreten.
Eröffnet wurde die Tagung u.a. mit Grußworten von Prof. Dr. Roman Poseck, Hessischer Minister des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz, sowie Andreas Hofmeister MdL, Landesbeauftragter der Hessischen Landesregierung für Heimatvertriebene und Spätaussiedler.
Vertreterinnen und Vertreter deutscher Minderheiten, der Landsmannschaften und der Politik sprachen über aktuelle Herausforderungen und mögliche Ansätze für die weitere Zusammenarbeit. Das Programm umfasste mehrere Panels und Vorträge zu verschiedenen Bereichen der Kultur-, Bildungs- und Vermittlungsarbeit, darunter das Panel „Bewahrung und Vermittlung deutschen Kulturerbes durch Jugendorganisationen der Landsmannschaften und deutschen Minderheiten“. Diskutiert wurde hierbei insbesondere die Bedeutung der Geschichte von Flucht und Vertreibung in den Familienbiografien der jungen Generation.
Im Themenblock „Gemeinsam Wissen vermitteln: Verschiedene Wege führen zum Erfolg“ wurden moderne Formate vorgestellt. Innerhalb des Bereichs „Möglichkeiten der Wissensvermittlung durch Nutzung Neuer Medien“ präsentierte Katharina Haupt das Infoportal „Russlanddeutsche in Hessen“ und erläuterte dessen Aufbau, Inhalte und Einsatzmöglichkeiten in der Bildungsarbeit.
Im Programmbereich „Wissensvermittlung durch grenzüberschreitende Kultur- und Bildungsprojekte“ stellte Albina Nazarenus-Vetter Beispiele aus der Arbeit der IDRH vor. Dazu zählten Bildungsreisen ins europäische Ausland, etwa nach Brüssel und Amsterdam, sowie die Zusammenarbeit mit der kasachischen Organisation „Wiedergeburt“, Regionalvertretung Uralsk.
Wir danken der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen für die Einladung und die gelungene Tagung sowie allen Beteiligten für den wertvollen Austausch.


















