Das Leben und Schicksal der Anne Frank
In einer zweiteiligen Bildungsveranstaltung setzen wir uns mit der nationalsozialistischen Verfolgungspolitik, Antisemitismus sowie den Formen des Widerstands in den Niederlanden auseinander. Diesen Themen nähern wir uns anhand des Lebens der Anne Frank. Ihr Schicksal dient uns als roter Faden und zugleich als Schlüssel, um vielfältige Zugänge zu eröffnen.
Dies ist ein Projekt des Referates Jugend, Bildung und Kultur unter der Leitung von Ilya Fedorov. Es wird gefördert durch das Hessische Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz.
21. Juni 2026 Im ersten Teil besuchten wir die Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt am Main. Die Einrichtung arbeitet mit einer begehbaren Ausstellungssituation, die je nach Projekt als Lernlabor oder Sonderausstellung aufgebaut ist. Besucherinnen und Besucher bewegen sich durch thematisch gegliederte Module mit Texttafeln, Fotos, Film- und Audioelementen sowie interaktiven Stationen, an denen Inhalte vertieft und digitale Zusatzinformationen abgerufen werden können. Das Vermächtnis der Anne Frank wird anschaulich präsentiert, wobei ihre Lebensgeschichte, das Tagebuch sowie die Familiengeschichte im Mittelpunkt stehen. Zugleich begegnen uns biografische Perspektiven mit historischen und gegenwartsbezogenen Fragestellungen, ergänzt durch thematische Bezüge zu Migration, Vorurteilen, gesellschaftlicher Vielfalt und Fragen von Toleranz im heutigen Kontext.
10. – 12. Juli 2026 Der zweite Teil gestaltet sich als eine Bildungsreise nach Amsterdam. Dort besuchen wir u.a. das Anne Frank Haus, ein historisches Museum am Ort des ehemaligen Verstecks von Anne Frank und ihrer Familie im Hinterhaus an der Prinsengracht. Der Rundgang führt durch die original erhaltenen Räume, in denen sich die Familie während der nationalsozialistischen Verfolgung versteckt hielt. Ebenfalls auf dem Programm steht das Verzetsmuseum Amsterdam, welches sich der Geschichte der Niederlande während der deutschen Besatzung von 1940 bis 1945 widmet.
Für die Reise sind keine freien Plätze mehr verfügbar.














