Kennenlerntreffen in Hasselroth
Im Rahmen eines Austauschs am 28. April 2026 am Standort Hasselroth trafen sich die Geschäftsführerin der Interessengemeinschaft der Deutschen aus Russland in Hessen gGmbH, Albina Nazarenus-Vetter, sowie der Bildungsreferent Ilya Fedorov mit Vertretern der Einrichtung und der kooperierenden Schule. An dem Gespräch nahmen neben dem Abteilungsleiter der HGS Hanau, Herrn Schlögel, auch die neue Einrichtungsleiterin Frau Willführ sowie ein weiterer Lehrkraftvertreter teil. Ziel des Treffens war ein gegenseitiges Kennenlernen sowie ein fachlicher Austausch über mögliche Formen der Zusammenarbeit.
Zunächst erhielten wir die Gelegenheit, die Arbeit der IDRH vorzustellen sowie ein Nutzungskonzept, das eine ergänzende Einbindung der Räumlichkeiten in unsere Bildungs-, Jugend- und Kulturarbeit vorsieht. Dabei wurden sowohl kurzfristige als auch perspektivische Nutzungsmöglichkeiten thematisiert und erste Ansätze für eine Zusammenarbeit erörtert.
Im weiteren Verlauf fand ein Austausch mit den am Standort lebenden Jugendlichen statt. Hierbei wurden insbesondere die Angebote der IDRH im Bereich der politischen Bildung, der Jugend- und Multiplikatorenarbeit sowie geplante Seminar- und Freizeitformate vorgestellt. Ziel war es, Interesse an den bestehenden und geplanten Maßnahmen zu wecken und zugleich Bedarfe und Wünsche der Jugendlichen hinsichtlich möglicher Aktivitäten zu erfassen. In diesem Zusammenhang wurden erste Kontakte geknüpft und eine unmittelbare Anbindung an bestehende Kommunikations- und Gruppenstrukturen hergestellt.
Ergänzend wurde vereinbart, den Informationsfluss künftig zu verstetigen. Geplante Maßnahmen und Bildungsangebote sollen regelmäßig an die Einrichtungsleitung übermittelt und vor Ort sichtbar gemacht werden, um die Teilnahme der Jugendlichen zu erleichtern.
Das Gespräch verlief in einer konstruktiven Atmosphäre und wurde von allen Beteiligten als positiver Impuls für eine mögliche Zusammenarbeit bewertet. Die IDRH beabsichtigt, die begonnenen Ansätze in enger Abstimmung mit den Partnern weiterzuführen und schrittweise zu konkretisieren.
Wir bedanken uns herzlich für den offenen Dialog und freuen uns bereits jetzt auf kommende Kooperationen!
„Die Hessische Fördereinrichtung für junge Zugewanderte, die vor den Toren des Hasselrother Ortsteils Neuenhasslau liegt, besteht seit 1992. Etwa 50 Schülerinnen und Schüler können hier in zwei Jahren ihre allgemeine Hochschulreife erwerben. Der Großteil der Schülerinnen und Schüler ist vor Ort wie in einem Internat untergebracht. Im Rahmen des seit 1992 bestehenden zweijährigen Sonderlehrgangs „Hochschulreife“ können in Kooperation mit der Ludwig-Geißler-Schule in Hanau bis zu rund 50 Schülerinnen und Schüler mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung durch Weiterqualifizierung die allgemeine Hochschulreife erwerben. In Hessen befindet sich der bundesweit einzig verbliebene Standort, an dem es solch ein Angebot gibt.„







