Eine Reise zu den Kaukasusdeutschen

Datum: 17.10.2021
Ort: Online

In dieser digitalen Veranstaltung vereinen wir drei Disziplinen miteinander: Wissenschaft, Musik und Literatur – und erwecken dabei die Geschichte der Kaukasusdeutschen zum Leben! Hierfür schauen wir mit Herrn Prof. Dr. Reisner auf historische Eckpunkte zurück, gemeinsam mit der Autorin Constanze John werfen wir einen Blick in die Gegenwart und auf die Überbleibsel der Kaukasusdeutschen in Georgien und Aserbaidschan. Die Pianistin Sevi Salam bindet die Geschichte der Kaukasusdeutschen und das interkulturelle Leben dort in musikalische Stücke ein.

Im Rahmen der 80 Jahre Deportation der Russlanddeutschen bieten wir unterschiedliche Formate für den Erhalt der russlanddeutschen Erinnerungskultur an. Dazu zählt auch dieses digitale Format, welches nicht nur informieren, sondern auch durch Musik und Literatur emotional erlebbar sein soll. Zugleich lassen wir durch die Protagonisten der Veranstaltung auch die Multikulturalität Georgiens und Aserbaidschans aufleben.

Zwischen den einzelnen Abschnitten gibt es Raum für Fragen und Diskurs, in der Sie auch die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch haben.

  • Sie können einfach wenige Minuten vor Beginn über den Link oder die Zoom-App der Veranstaltung beitreten:

    Zur Veranstaltung

    Meeting-ID: 852 9410 2887

  • Bei Fragen oder Anmerkungen können Sie sich an unsere Ansprechpartnerin Alexandra Dornhof wenden: a.dornhof@idrh-hessen.de

Referentinnen und Referenten

Prof. Reisner hat in Göttingen im Fach Slavistik promoviert, war mehrere Jahre als Projektleiter der EU-Delegation in Georgien tätig und ist seit 2016 Jean-Monnet Professor für Europäische und Kaukasusstudien an der Ilia State University.

Sevi Salam (geborene Sevinc Salmanli) ist eine aserbaidschanische Pianistin und Komponistin. Sie erhielt ihre weitere klassische Ausbildung am Musikkonservatorium in Baku. Hier lernte sie auch die deutsche Kultur, aber auch russlanddeutsche Komponisten kennen. Seit mehreren Jahren lebt Sevi Salam in Nürnberg und war indessen im Klezmer-Ensemble „Nechama“ und im Gesang- und Tanztheater „Omnibus City Dance Nürnberg“ tätig. Außerdem spielt sie klassische und moderne Kammermusik im Trio mit Flöte und Cello.

Constanze John wurde 1959 in Leipzig geboren. Sie studierte Germanistik, Geschichte und Pädagogik und absolvierte ein Fernstudium am Literaturinstitut in Leipzig. Als Autorin schreibt sie für Theater, Oper und Hörfunk. Für ihr Schreiben wurde sie mit dem renommierten Johann-Gottfried-Seume-Literaturpreis ausgezeichnet.
Im DuMont Reiseverlag sind bisher 40 Tage Armenien (2015) und 40 Tage Georgien (2018) erschienen.

  • Mit der Teilnahme erklären Sie sich einverstanden, dass die Interessengemeinschaft der Deutschen aus Russland in Hessen gGmbH Foto- und Filmaufnahmen im Zusammenhang mit der Veranstaltung zeitlich unbegrenzt für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit nutzen darf sowie zu Dokumentationszwecken für den Zuwendungsgeber.

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